Skinny Jeans

Skinny Jeans Männer sind sexy

Eine Jeans ist eine Jeans – das könnte man(n) zuweilen denken, dem ist aber nicht so. Denn auch, wenn die Auswahl im Frauenkleiderschrank immer noch etwas größer ist als auf der Herrenseite, heißt das noch lange nicht, dass man als Mann deswegen unter die Spartaner zu gehen braucht. Im Gegenteil – insbesondere im Bereich der Jeans herrscht bei der maskulinen Fraktion inzwischen eine fast ebenso große Qual der Wahl: Skinny Jeans, Bootcut Jeans oder doch das klassische Straight Cut Modell? Welche Hose darf es sein?

Skinny Jeans: Männer entdecken den engen Schnitt für die Beine

Während sie es schon wieder seit etwas längerer Zeit zurück in die Regale der Ladys geschafft hat, ist die Skinny Jeans in der Gentlemen-Abteilung erst in den letzten Jahren zu einem erneut häufigeren Gast geworden.


Skinny Jeans , auch als Slim Fit Jeans bekannt, besitzen einen durchgehend schmalen Schnitt und stehen wie keine andere Herrenjeans für eine betonte Silhouette. Kein Wunder, denn der Saum unten an den Beinen ist ebenso eng genäht wie der Bund knackig sitzt – und auch die Knöchel werden eng von der Hose umschlossen. Also ein echter Fall für eine gute Statur…

Was unterscheidet Skinny Jeans von anderen Schnitten?

Im Gegensatz zu Boot Cut Jeans fallen Slim Fits nicht über die Schuhe, sondern sitzen auf diesen auf und Sind damit prinzipiell eher für den britischen Streetwear-Style als für die ganz derben Stiefel und den ganz kernig-maskulinen Stil geeignet.

Dafür sind Skinnys mit einem eleganten Hemd, schicken Sakko und edlen Lederschuhen aber auch als moderne Alternative für den klassisch-ganz-sachlichen Anzug geeignet.

Apropos Anzug: Auch Regular Cut Jeans sind in diesem Rahmen absolut angemessen, weil sie sehr schlicht sind und nicht allzu leger und locker fallen. Insbesondere dadurch, dass sie in den letzten Jahren zunehmend körperbetonter geschnitten werden, ist der Unterschied zu den Slim Fits nicht mehr ganz eklatant. Regular Cut Jeans sind aber dennoch etwas weiter und wirken nicht ganz so jugendlich und hipp, sondern etwas gesetzter.

Sofern es um die Freizeit geht, kommen auch noch Loose Fit Jeans ins Spiel: Sie sind etwa karottenförmig geformt (sehr lässiger Bund, engere, aber keine ganz schmalen Beine) und sind damit klar von Skinny Jeans zu differenzieren. Aber Abwechslung macht schließlich das Leben süß – hauptsache alles sitzt perfekt!

Und so macht man(n) mit Skinny Jeans eine gute Figur

Auf den Punkt gebracht sehen Hosen mit Röhrenschnitt dann am besten aus, wenn

  • man jung
  • kleiner und zierlicher ist (Vorsicht bei kräftigen Hüften, Oberschenkeln und Waden)

Ansonsten gilt: Individuell probieren, auf die richtige Größe achten (Skinnys müssen manchmal eine Nummer größer sein als die anderen Jeans) und möglichst situationsgerecht kombinieren. Schließlich sieht man(n) in Dark Denim Skinnys mit gut sitzendem Hemd und smarten Lederschuhen im Büro ebenso gut aus wie in einer Destroyed oder Colored Röhrenjeans und peppigem T-Shirt sowie Chucks oder Sneakers, wenn es um die Freizeit geht.

Von daher: Keine falschen Vorab-Bedenken, sondern einfach einmal testen! Es lohnt sich!

Und was meint ihr? Sind Skinny Jeans Männer sexy?